Prothetik

Schule für Amputierte

Eine Schule für Amputierte ist eine Versorgungslücke in der ambulanten Weiterbehandlung. Im Zuge neuer technologischer Innovationen erleichtern moderne Prothesen die Selbstständigkeit vieler Betroffenen. Erfahrungen mit monozentrischen, polyzentrischen als auch mikroprozessor gesteuerten Kniegelenken (z.B. Genium) ist vorhanden.

Beweglichkeit ist Lebensqualität

Das Erlernen der einzelnen Prothesensysteme ist jedoch höchst anspruchsvoll und von Prothese zu Prothese unterschiedlich. Zur bestmöglichen Beherrschung von Prothesen sind Betroffene auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit angewiesen. Nicht die Prothese als solche ist für den Erfolg verantwortlich, sonder v.a. ein gut verheilter Stumpf (Arzt), eine passende Prothesenversorgung (Orthopädietechniker) und die strukturelle Voraussetzungen sowie der Umgang mit den Systemen (Therapeut). 



Ziele bei Beinprothesen
Das Erlernen von speziellen Aktivitäten wie Treppen steigen, Leitern klettern, schrägen gehen,  sportlicher Aktivität sein. Dazu nötig ist eine funktionelle Vorbereitung der  Beinmuskulatur, koordinative Übungen, Erarbeiten von Schwung- und Standbeinphase nötig, jeweils auf die Mechanik der verordneten Prothese abgestimmt.

Ziele bei Armprothesen
Das Erlernen von Greif- und Halteübungen zur Vorbereitung auf Alltagsaktivitäten. Das Erlernen des Handlings mit passiven und myoelektrischen Arm- und Handprothesen.